Rücksicht e.V.für Würde und Erinnerung

Projekt von Rücksicht e.V.

Würde bewahren, Leben schützen

Unsere Antwort auf die assistierte Selbsttötung

Liebe Leserinnen und Leser, was hält uns am Lebensende aufrecht?

Aus tiefer Überzeugung sage ich: die Würde des Menschen. Als Vorsitzender von Rücksicht e. V. erlebe ich täglich, dass Menschen in schweren Zeiten vor allem eines suchen: Orientierung.

Immer mehr schwer erkrankte oder altersgebrechliche Menschen ziehen Angebote zur assistierten Selbsttötung in Erwägung. Aus meiner langjährigen Erfahrung heraus wird der assistierte Suizid jedoch oft als ein abrupter und unnatürlicher Abbruch des Lebensweges wahrgenommen. Dieser Schritt lässt sich durch die richtigen Alternativen fast immer verhindern.

Das Problem: Zu wenig leicht zugängliche Informationen

Viele Betroffene kennen ihre Rechte und die medizinischen Möglichkeiten nicht umfassend. Die gesetzlich erlaubte passive und indirekte Sterbehilfe macht den assistierten Suizid in den meisten Fällen überflüssig.

Besonders groß ist die Angst vor Demenz. Viele hoffen in dieser Situation auf die Unterstützung von Suizidhilfe-Organisationen. Doch hier liegt ein folgenschwerer Irrtum: Bei fortgeschrittener Demenz fehlt die rechtlich notwendige Einsichtsfähigkeit. Die Sterbehilfe-Organisationen dürfen dann gar nicht mehr tätig werden.

Die Betroffenen und Angehörigen bleiben oft verzweifelt und ohne Ausweg zurück. Hier hilft nur eine rechtzeitige, präzise Patientenverfügung, die den eigenen Willen im Vorfeld regelt und die Ärzteschaft zur eventuellen passiven oder indirekten Sterbehilfe rechtlich entlastet.

Unser Vorhaben: Die erste digitale Aufklärungsplattform aus der Praxis

Da es im Netz an verlässlichem, leicht zugänglichem Wissen über diese Alternativen fehlt, bauen wir jetzt mit einem Expertenteam eine digitale Plattform auf. Diese wird Betroffenen und Angehörigen anonym sofort Orientierung, psychische Stütze und konkrete Hilfestellung in schweren Lebenskrisen bieten und auf Wunsch geeignete Hilfen bundesweit vermitteln.

Unser Projektteam

  • Guido Kohler: Fachlicher Berater (Vorsitzender Rücksicht e. V.)
  • Maria Kopf: Erfahrene Trauerexpertin & Fachkraft für Palliative Care
  • Nicole Hofmann: Engagierte Vorstandskollegin und Administration
  • Thomas Kohler: IT-Experte für die digitale Umsetzung
  • Ärzte & Medizinrechtler: Fachliche Begleitung nach Bedarf

Ihre Spende schenkt Würde und Aufklärung

Ein solches Zukunftsprojekt braucht eine starke Gemeinschaft. Bitte unterstützen Sie den Aufbau dieser Plattform mit Ihrer Spende. Jeder Beitrag fließt direkt in die technische und inhaltliche Umsetzung sowie in die stetige Weiterentwicklung dieses wichtigen Vorhabens.

Bitte teilen Sie diese Seite auch mit Ihren Bekannten und Verwandten. Jeder von uns kann unerwartet in eine schwere Lebenslage geraten.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Guido Kohler
Seit 1995 in der Palliativpflege tätig & Träger des Bundesverdienstkreuzes
Vorsitzender Rücksicht e.V.

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